In der Kita


Nutzung von Materialien, die den Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung entsprechen

Ob im Büro, im Kreativbereich oder bei den Reinigungsmitteln der Hauswirtschaft: Materialien für den Kita-Alltag sollten möglichst ökologisch unbedenklich und unter fairen Bedingungen produziert sein. Das muss nicht unbedingt viel teurer sein, sondern kann an einigen Stellen sogar Geld sparen. Zum Beispiel ist das Nutzen von übrig gebliebenen Papierverpackungen im Kreativbereich nicht nur ökologisch vernünftig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.


Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfallvermeidung

Schon durch energiebewusstes Heizen und Lüften oder die konsequente Abfalltrennung können Kita-Team und Kinder viel Gutes für die Umwelt tun – und dabei noch Geld in der Kita-Kasse sparen. Übrigens: Auch der Bezug von Ökostrom ist in vielen Gegenden nicht oder kaum teurer als der Bezug des normalen Strommixes.

Hier gibt's praktische Tipps für das Einsparen von Energie und Wasser.


Anschaffung von ökologisch unbedenklicher und fair hergestellter Ausstattung

Ob Spielzeuge, Möbel, Wandfarbe oder Fußbodenbeläge: Zu fast allen industriell gefertigten Ausstattungsprodukten gibt es Alternativprodukte, die nachhaltig produziert sind. Die Investition lohnt sich, denn ökologisch unbedenklich und unter fairen Bedingungen hergestellte Ausstattung ist in der Regel auch weniger gesundheitsgefährdend für Kinder. Das gilt beispielsweise für naturbelassene Holzspielzeuge als Alternative zu Plastikspielzeug.


Berücksichtigung von ökologischen Kriterien bei Bau- und Umbaumaßnahmen

Bei Bau- und Umbaumaßnahmen können ähnlich wie zuhause ökologische Aspekte nicht nur die Umwelt schonen, sondern auf Dauer auch viel Geld sparen. Die Installation von Durchflussbegrenzern an Waschbecken oder das Einrichten einer Solaranlage auf dem Dach sind einmalige Investitionen, die sich auf lange Sicht lohnen.


Einkauf von saisonalen, regionalen und öko-fair erzeugten Nahrungsmitteln

Lebensmittel sollten im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung am besten saisonal, regional und öko-fair erzeugt sein. Wenn Sie den Speiseplan in der Kita verstärkt nach saisonalen und regionalen Kriterien ausrichten, vermeiden Sie Umweltbelastungen durch weiten Transport und lange Lagerung. Die ideale Ergänzung ist der Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Kita-Garten oder Hochbeet.

Eine Übersicht der wichtigsten Bio-Siegel finden Sie hier.


Gestaltung des Außengeländes

Auch auf dem Außengelände sollten Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung beachtet werden. Beim Anbau eigener Lebensmittel lernen die Kinder nicht nur die Herkunft von Lebensmitteln kennen, die Kita kann so auch CO2 für die Anlieferung von Essen sparen. Auch ein Insektenhotel oder eine Bienenweide bieten Kindern die Möglichkeit, eine Menge zu beobachten und tragen zur Förderung der Biodiversität im Umfeld der Kita bei.