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Energie sparen für den Klimaschutz

Die Verbrennung fossiler Energieträger bedroht das Klima

Die Nutzung von Energie ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Wir verwenden sie zum Heizen und zur Produktion von Konsumgütern. Durch Beleuchtung können wir die Nacht zum Tag machen, elektrisch betriebene Maschinen nehmen uns schwere Arbeiten ab und Erdöl verhilft unseren Autos zur Mobilität. Bei dem Verbrennungsvorgang von fossilen Brennstoffen entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). CO2 ist zwar ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, sein Gehalt in der Atmosphäre steigt jedoch durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl dramatisch an und beschleunigt damit den Klimawandel.

 

Stromstecker
Wo kommt der Strom der Zukunft her? Foto: www.pixelio.de


Der Treibhauseffekt

Treibhausgase in der Atmosphäre sorgen dafür, dass das Leben auf der Erde überhaupt möglich ist: Sonnenstrahlen dringen in die Erdatmosphäre ein und erwärmen die Erdoberfläche, die von der Oberfläche zurückgestrahlte Wärme wird durch die Treibhausgase in der Atmosphäre aufgehalten. Hierdurch verzögert sich die Wärmeabgabe an den Weltraum und die Lufthülle um die Erde erwärmt sich. Ohne den Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde bei etwa minus 15°C.

Industrielle und landwirtschaftliche Prozesse verursachen Gase, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. CO2 ist eines der schädlichsten, sein Gehalt steigt stetig an. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen ist dafür eine wesentliche Ursache. Damit entscheiden wir mit der Emission von Treibhausgasen über die globale Temperaturzunahme in der Zukunft. Da CO2 nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht aus Abgasen entfernt werden kann, hilft nur konsequentes Energiesparen.

 

Himmel mit Wolken
Der Wind birgt kraftvolle Energie, die es zu nutzen gilt. Foto: www.pixelio.de


Regenerative Energiequellen nutzen

Weder fossile Brennstoffe noch Atomkraft können dauerhaft unsere Energieversorgung sicherstellen. Kohle, Erdöl, Erdgas und auch spaltbares Uran werden irgendwann verbraucht sein. Zusammen mit den Umweltrisiken, die von diesen Energieträgern ausgehen, ergeben sich gute Argumente für die Förderung alternativer, erneuerbarer Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Die Umstellung unserer Energieversorgung auf regenerative Energiequellen braucht allerdings etwas Zeit.

Bis ausreichend Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft- oder Biomassekraftwerke bestehen, die in der Lage sind den Energiebedarf der Menschen zu decken, muss noch einiges geschehen. Zum einen müssen die Umwelttechniken flächendeckend ausgebaut werden, zum anderen müssen die Menschen lernen, energiesparend zu leben. Dabei ist jeder gefragt, denn die privaten Haushalte halten einen Anteil von rund 43 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland. Das Auto (30 Prozent) und die Heizung (53 Prozent) stellen die größten Posten dar.

Energie einsparen - bei gleichbleibender Lebensqualität - ist einfach. Hier erfahren Sie, wie Sie zu Hause ganz unkompliziert zum Klimaschutz beitragen können:


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